Nicht jeder wohnt im Neubau – aber auch Bestandsimmobilien lassen sich smart machen. Wir zeigen, welche Lösungen ohne Stemmarbeiten funktionieren.
Sie wohnen in einem Bestandsgebäude und möchten mehr Komfort und Automatisierung? Die gute Nachricht: Vieles ist möglich, ohne Wände aufzustemmen. Die ehrliche Nachricht: Es gibt Grenzen, und die sollte man kennen.
Was geht ohne Kabel?
Funk-basierte Systeme wie Homematic IP, Philips Hue oder Matter-kompatible Geräte ermöglichen echte Automatisierung ohne Kabelverlegung:
- Beleuchtungssteuerung: Smarte Leuchtmittel oder Zwischenstecker-Aktoren
- Heizungssteuerung: Funk-Thermostate für jede Heizung nachrüstbar
- Jalousien: Funk-Aktoren für vorhandene Rollladenmotoren
- Türschlösser: Bluetooth/WLAN-Schlösser ohne Elektrikerarbeit
- Überwachung: WLAN-Kameras und Bewegungsmelder
Was geht nur mit Kabel?
Manche Funktionen erfordern dennoch Elektrikerarbeiten:
- Einbaustrahler und fest verdrahtete Leuchten dimmen
- Unterputz-Schalter durch KNX-Taster ersetzen
- Zentrales Energiemonitoring
- Vollständige KNX-Installation
Typische Kosten für Nachrüstprojekte
- Heizkörperthermostate (5 Stück): 200–500 €
- Smarte Beleuchtung (10 Lampen): 300–800 €
- Einbruchschutz Basis: 500–1.500 €
- Komplettes Funk-Smart-Home (EFH): 3.000–8.000 €
Unsere Empfehlung für Bestandsimmobilien
Starten Sie mit den Bereichen, die den größten Alltagsnutzen bringen: Heizungssteuerung (schnell amortisiert), Beleuchtung in Haupträumen und Sicherheit. Ein Basispaket für 2.000–4.000 € macht bereits einen spürbaren Unterschied.
Planen Sie in den nächsten Jahren eine Sanierung? Dann lohnt sich eine längerfristige Planung – wir helfen Ihnen, das Beste aus beiden Welten zu kombinieren.
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